Neben einer gründlichen Stallreinigung, nutzen wir den diesjährigen Weihnachtsurlaub zum Bau eines neuen Hoftors. Denn das Alte ist morsch und muss dringend ersetzt werden.
An seine Stelle kommen nun ein 3,50m breites Tor zum Durchfahren und ein kleines 1m breites Fußgängertor. Für beides verwenden wir Douglasie, damit es auch ein paar Jahre hält.
Die Pfeiler sind aus 120mm kesseldruckimprägniertem Fichtenholz, da es so massive Pfähle aus Douglasie bei dem Baustoffhändler unseres Vertrauens leider nicht gab. Das große Tor wird auf ein Stützrad laufen, da das Gewicht nicht durch den Pfleiler allein gehalten werden kann.
Da die Witterung es gerade nicht zulässt zu betonieren, müssen wir mit der Montage aber noch auf besserer Wetter warten.
Die letzten Tomaten aus dem Gewächshaus sind auf unserer Fensterbank nachgereift und schmecken erstaunlich süß.
Der Supermond im Dezember 2025 über der Ölstraße
Es weihnachtet sehr....
...natürlich auch bei den Hühnern.
Elmo muss gleich mal schauen, ob diese tollen Glitzerkugeln wohl essbar sind.
Elmo ist in der Pubertät angekommen. Er hat deutlich an Selbstbewusstsein zugelegt, lässt sich von Damen nicht mehr so leicht aus der Fassung bringen und endlich ist sein schönes Krähen zu hören...
Wir ernten den Grünkohl aus dem Garten. Dieses Jahr das erste Mal. Drei Pflanzen haben ca. 800g ergeben. Eine gute Ausbeute dafür, dass die andere Hälfte der Pflanzen den Schnecken zum Opfer gefallen sind.
Wir bereiten ihn einmal nach Oldenburger Tradition und in einer asiatischen Variation zu.
Er schmeckt himmlisch.
Nächstes Jahr kommt dieses Winter-Superfood wieder auf den Pflanzplan.
Die Voliere erhält aus einer alten Palette und Ästen aus dem Garten eine weitere Ebene. So können die Hühner sich noch besser aus dem Weg gehen, wenn es mal angespannt ist und müssen sich für angebotene Leckerbissen noch etwas mehr anstrengen.
Mithilfe eines kleinen Helfers entsteht ein Hühnerbrot.
Ein Hühnerbrot? Ja!
Bei unserem Legekorn bleibt doch immer ein feines Mehl übrig, dass von den Hühnern nicht angerührt wird. Anfangs landete das dann immer im Garten, aber eigentlich ist das zu schade. Daher haben wir etwas recherchiert und uns folgendes Rezept ausgedacht:
Grundrezept
Legemehl
2 Eier mit Schale
4 EL Bio-Pflanzenöl
etwas Wasser (damit ein knetbarer Teig entsteht)
herzhafte Variante: süße Variante:
Oregano Zimt
Thymian Ingwer
Knoblauch etwas Agavendicksaft
und wahlweise geraspelte Gemüsereste/ eine Dose Mais oder geraspelte Äpfel, Beeren oder gemuste Banane.
Bei 160 Grad Umluft für mindestens 30min in den Ofen. Wir teilen es nach dem Backen in gleich große Stücke, die wir im Kühlschrank aufbewahren und die Woche über verfüttern. Umso länger es gebacken ist, umso besser hält es sich. Auch einfrieren lässt es sich prima.
Im Stall hängt es dann an einem Haken von der Decke.
Da kommt richtig Schwung in die Bude....
Mithilfe eines kleinen Helfers entsteht ein Hühnerbrot.
Ein Hühnerbrot? Ja!
Bei unserem Legekorn bleibt doch immer ein feines Mehl übrig, dass von den Hühnern nicht angerührt wird. Anfangs landete das dann immer im Garten, aber eigentlich ist das zu schade. Daher haben wir etwas recherchiert und uns folgendes Rezept ausgedacht:
Grundrezept
Legemehl
2 Eier mit Schale
4 EL Bio-Pflanzenöl
etwas Wasser (damit ein knetbarer Teig entsteht)
herzhafte Variante: süße Variante:
Oregano Zimt
Thymian Ingwer
Knoblauch
und wahlweise geraspelte Gemüsereste/ eine Dose Mais oder
geraspelte Äpfel, Beeren oder gemuste Banane
Bei 160 Grad Umluft für mindestens 30min in den Ofen. Wir teilen es nach dem Backen in gleich große Stücke, die wir im Kühlschrank aufbewahren und die Woche über verfüttern. Umso länger es gebacken ist, umso besser hält es sich. Auch einfrieren lässt es sich prima.
Im Stall hängt es dann an einem Haken von der Decke. Da kommt richtig Schwung in die Bude....
Im November steht immer das Reinigen und wieder Herrichten der Nistkästen auf dem Programm. Dabei lassen sich immer aus den verschiedensten Materialien gewebte Nester finden.
In diesem Fall Moos und Schaffsfellreste, die ich zum Schutz vor Schnecken um das junge Gemüse platziert hatte. Gegen die Schnecken hat es nix genützt, aber die Vögel waren scheinbar dankbare Abnehmer.
Vielleicht haben die sich auch mit den Schnecken abgesprochen...
Die Vogelgrippe hat Niedersachsen erreicht. Und dieses Jahr scheint es einer der schlimmsten Ausbrüche seit Jahren zu werden. Täglich kommen neue Fälle und Gebiete dazu. Wir haben daher Anfang November beschlossen, den Auslauf der Hühner vorsorglich auf den Stall und die Voliere zu begrenzen. Die Voliere haben wir noch einmal extra auch gegen das Eindringen kleiner Wildvögel abgesichtert.
Für Elmo ist das schwierig, weil er den Damen doch noch ausweicht, wo er kann. Wir haben uns daher verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten überlegt. Und was soll ich sagen, sie finden großes Gefallen.
Mithilfe eines Netzes und einer Kette hängen wir Gemüsen und Obst auf. Dadurch dass diese schwingen, sind die Hühner deutlich länger beschäftigt, als wenn wir es in ein Schale auf den Boden legen. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass sie durch Sand und Kot nicht verunreinigt werden können und auch für Nagetiere nicht erreichbar sind.
Wir füllen einen alten Korb mit Strohlmehl und eine Zinkwanne mit Erde und streuen Leckerbissen hinein, sodass die Hühner danach scharren können. Auch ein Korb mit trockenem Laub zieht in den Stall ein.
Diese Futterspender mit Feder haben wir ebenfalls angeschafft. Ich war erst sehr skeptisch. Man kann sie oben abdrehen, befüllen, dann auf die Feder stecken und dann mit dem Spieß in die Erde stecken. Die Hühner hatten in Sekunden raus, wie das funktioniert. Seht selbst...
Die Blätter und Kastanien fallen und doch gibt es hier und da noch schöne Farbtupfer im Garten.
Sogar eine Erdbeere versucht mit der Restwärme noch reif zu werden.
Im Gewächshaus haben wir die letzten Tomaten und Gurken geerntet.
Die Tomaten hatten einen schwierigen Sommer, aber den Gurken hat es gefallen.
Da sich bei Regenwetter die Plätze um die Futterspender immer in große Matschflächen verwandeln, haben wir in dicke Gummimatten investeriert, die wir abfegen oder abspülen können. Und die Füße der Hühner bleiben schön trocken, wobei eine Schlammpackung ja auch toll für die Haut sein soll...
Liesbeth darf nach 4 Monaten Hausarrest endlich wieder nach draußen. Sie war im Juli vermutlich von einem Auto angefahren worden. Kiefer und Gaumen waren mehrfach gebrochen, aber dank der sehr kompetenten Behandlung der Tierärzte der Tierklinik in Hatten hat sie sich gut erholt.
Die Freude war groß! Ebenso die Verunsicherung...
am ersten Nachmittag hat sie den Hof nicht verlassen.
Die Tage werden kürzer und die Sonne strahlt morgens zu unserer Aufstehzeit wunderbar in den Garten.
Dürfen wir vorstellen
Elmo - unser neuer Hahn
Rasse: Schwedisches Blumenhuhn
Elmo konnten wir Ende September von einer Privathalterin übernehmen.
Auf dem Foto ist er erst 3 Wochen alt.
Und das ist Elmo als wir ihn mit 4 Monaten übernommen haben. Damit er sich eingewöhnen kann, haben wir ihm einen Teil des Stalls abgetrennt.
Da ihn die Damen noch nicht als Hahn erkennen und er sich auch noch nicht als solcher verhält, muss er sich seinen Platz in der Truppe erstmal erstreiten. Und da Hennen nicht zimperlich sind, wird er doch so einiges noch einstecken müssen.
Er ist dank der Vorbesitzerin schon sehr zutraulich, frisst aus der Hand, setzt sich auf den Arm und genießt Streicheleinheiten.
Da wir bisher immer über den mobilen Hühnerzaun steigen mussten, um in das Gehege zu kommen - sehr unpraktisch mit Wasser- und Futterbehältern in der Hand - steht auf unserer Gartenprojektliste schon länger der Bau eines Staketenzauns mit Tor.
Mit tatkräftiger Unterstützung eines kleinen Helfers entsteht fix ein Tor. Derweil nutzen die Hühner die Gelegenheit und unternehmen einen ausgiebigen Gartenspaziergang.
Die kesseldruckimprägnierten angespitzen Baumpfähle rammen wir mit einem großen Hammer in die Erde und befestigen dann den restlichen Zaun daran. Da die Staketen nicht immer gerade sind, ergeben sich an der ein oder anderen Stelle doch relativ gute Schlupflöcher für die Hühner, die wir noch mit etwas Hühnerdraht ausbruchsicher machen.
Die Trauben sind erntereif.
Das kontinuierliche Beschneiden
und Mulchen hat sich ausgezahlt.
Wir entsaften die Trauben und kochen sie mit Maracujasirup zu Marmelade.
Anfang September wird es wieder wärmer, sodass noch viele Tomaten reifen können. Hier eine Schwarze Königin und eine Green Zebra.
Ende August gibt es die ersten kalten Tage.
Da wird die alte Decke von Mäxchen gleich besetzt.
Sie ist so kuschelig warm.
Ohrenkneifer in Not!
Unser Sohn hatte eine Haselnuss im Garten gefunden und sich über den Ohrenkneifer gefreut, der plötzlich seinen Kopf durch ein Loch steckte. Aber oh Schreck! Sein dickes Hinterteil passte nicht mehr durch das Loch. Nach einer kurzen OP mit einem scharfen Messer konnten wir den Ohrenkneifer erfolgreich befreien. Ein bisschen Agavendicksaft gab es noch zur Stärkung bevor wir ihn am nächsten Baum wieder freilassen konnten.
Im Frühjahr haben wir dieses Jahr probeweise eine Kartoffel in einen Vlies-Pflanzsack gesetzt. Die Ernte war nicht sehr ergiebig, aber sie hat außer Wasser und Anhäufeln auch keine besondere Zuwendung erhalten. Nächstes Jahr gibt es einen neuen Versuch mit kontinuierlichem Mulchen.
Mädels, es gibt Mehlwürmer!!!
Was? Wo?
Ohhh....
....ich sehe sie schon.
Pass auf, gleich wirft er sie!!!
Auch sonst herrscht gerade Hochsaison im Garten.
Es blüht und brummt und summt.
Eine wahre Freude!
17.07 - Neues von Familie Falke
Die Jungen fliegen fließig über die Felder und erbeuten teilweise schon selbstständig kleine Nager. Gefuttert wird gut versteckt in den Weiden.
16.07 - Endlich! Die ersten Gurken können geerntet werden. Auch eine Schwarze Königin war schon reif. Sie hat eine feste Schale und eher weiches Fleisch und schmeckt wunderbar.
Die Weinreben am Haus sind in den vergangenen Jahren eher selbstbestimmt gewachsen und haben nur noch selten Weintrauben gebildet. Daher hatten wir im Herbst diejenigen mit einem Band markiert, die Früchte getragen haben und alle anderen Triebe im Frühjahr radikal auf den Hauptstamm gekürzt.
Und siehe da, die Mühe hat sich gelohnt. Diese Jahr können wir sicher wieder ein paar Gläser Weintrauben-Gelee produzieren.
Überraschung!! - Es sind 4 Jungvögel.
11.07 - Der rechte Jungvogel muss schon Ende Juni flügge gewesen sein, sodass wir ihn bisher nicht entdeckt haben. Die drei jüngeren Geschwister sind nun aber auch soweit und fliegen schon kleine Strecken, z.B. zum gegenüberliegenden Carport.
Auch die Schwalben ziehen ganz erfolgreich ihre Jungen groß. Die letzten Jahre haben sie nur in unserer Werkstatt gebrütet, wobei im letzten Jahr auch da schon zwei Nester dazu gekommen sind. In diesem Jahr haben sie das erste Mal zwei der drei Nisthilfen im großen Carport angenommen. Das Dritte war schon durch einen Gartenrotschwanz belegt.
08.07 - 6 Tage später sind aus den Küken richtige Jungvögel geworden. Das Flaum ist bis auf ein paar kleine Federn am Kopf verschwunden und der älteste Jungvogel (in der Mitte) übt mit den Eltern schon fleißig das Jagen.
02.07 - Noch vor 3 Wochen lagen 5 winzige Eier im Nest (sh. unten). Und obwohl die Falken durch die Aktivitäten auf dem Hof durchaus immer mal wieder gestört wurden, haben sie drei gesunde Jungen durchbegkommen, die mittlerweile schon gute 15cm groß sind. Unter dem Kükenflaum schimmert schon das richtige Federkleid durch.
Wir freuen uns mit den stolzen Eltern!
Eine unserer Hennen gluckt.
Das erste Mal, dass wir das erleben dürfen!
Wir haben sie aufgeplustert im Nest vorgefunden und hatten erst Sorge, dass es eine Legenot sei, weil sie gar nicht aus dem Nest wollte. Nach genauer Beobachtung und vorsichtigem Abtasten war dann aber schnell klar, sie möchte nur brüten.
Leider haben wir gerade keinen Hahn, um eine Naturbrut zulassen zu können. Und auch die Gegebenheiten im Stall und Außengehege würden es aktuell schwer machen, Küken sicher groß zu ziehen. Aber falls diese Henne in der nächsten Saison vielleicht nochmal brüten möchte, könnten wir das mal erwägen.
Wir hätten neben unseren geretten Hühnern nämlich gerne auch noch ein oder zwei weitere Rassen. Zum Beispiel Wayandotten oder Schwedische Blumenhühner, weil diese nicht nur hübsch sondern auch sehr zutraulich sind. Oder vielleicht eine gefährdete Rasse....mal schauen....wir werden berichten!
Wir haben über das Jahr Gartenaufgaben gesammelt, damit sich das Ausleihen eines Baggers lohnt. An diesem Wochenende steht auf dem Plan 10 Meter Erdkabel zu verlegen, einen Graben auszubaggern, ein neues Regengossenrohr zu verlegen und ein Loch für ein Inground-Trampolin zu buddeln. Gesagt getan!
Die Hühner freuen sich über jeden Regenwurm, den wir zu Tage fördern. Und wir freuen uns über das neue Trampolin, dass unser Sohn und die Feriengäste gleich am nächsten Tag in Betrieb nehmen können.
Ein Haufen kuscheliger Schwalbenkücken ... wahrscheinlich nur noch 2 Wochen,
dann machen sie die ersten Flugversuche.
Der Wechsel aus Sonne und Regen lässt das Gemüse und Obst innerhalb weniger Tage reifen. Die Johannisbeere kriegt die ersten dunklen Früchte und den Pflanzsack der Kartoffel haben wir nach oben doppelt aufgestockt, damit sie noch mehr Knollen bilden kann.
Die Falken haben Nachwuchs!
Na gut, noch sieht man ihn nicht...
Aber wir warten jetzt jeden Tag darauf, dass die Küken schlüpfen und hoffen, dass sich die Falkeneltern von dem Trubel auf dem Hof nicht allzu doll stören lassen.
Der Juni bringt endlich Regen. Über zwei Wochen regnet als mal heftig mal schön gleichmäßig.
Der Himmel sieht fantastisch aus.
Diverse Hofbesitzer vor uns haben leider in einer Ecke des Gartens über Jahre ihren Müll entsorgt......Plastik, Metall, Autoschrott, Gewebe, Beton, Kies, Klinker. Das haben wir leider erst nach dem Kauf festgestellt, sonst hätten wir sicher auf eine Entsorgung bestehen können.
Über die Jahre haben wir den großen Haufen Schicht für Schicht abgetragen und gesiebt. Und über den letzten Winter haben die Hühner das eine Zeit lang übernehmen dürfen. Da sie dabei aber immer wieder Glasscherben zu Tage förderten, haben wir entschlossen, den letzten Rest doch lieber selber zu sieben, damit den empflindlichen Hühnerfüßen nichts passiert.
Natürlich unter strenger Bauaufsicht der Damen....
ganz uneigennützig ....
mal abgesehen von unzähligen Regenwürmern und ausgiebigen Sandbädern
im staubtrockenen Mutterboden.
Ein ganzes Wochenende haben wir gebraucht. Dabei sind ein Maurerkübel Metallschrott, ein Kübel Rest- und Plastikmüll und unzählige Schubkarren Kies und Klinker zusammengekommen.
Aber jetzt ist es geschafft!
Jetzt können die Damen wieder nach herzenslust scharren ohne sich die Füßchen zu verletzen.
Zeit für ein bisschen Verschönerung!
In diverse Töpfe säen wir Wildblumen, Kräuter und verschiedene Sorten Keimfutter und hoffen, dass sie nicht nur hübsch aussehen, sondern den Hühner auch eine leckere Abwechslung auf dem Speiseplan bieten.
Die Erdbeeren, die wir an die alte Torfkarre pflanzen, werden sofort auf reife Früchte inspiziert.
Aber da müssen sich die Damen noch etwas gedulden.
Der Postbote hat diese Woche die neuen Futterspender mitgebracht. Der Hersteller verspricht, dass damit die Futterverschwendung reduziert werden kann.
Und das ist bei unseren Damen auch dringend notwendig. Sie picken nämlich mit großer Vorliebe nur das Leckerste raus und schmeißen alles andere aus den Schälchen. Davon profitieren dann unsere Singvögel, aber leider auch kleine Nager, die wir nicht so gerne mitfüttern wollen.
Die Wandmontage war denkbar einfach. Die Halterung ließ sich mit zwei Spaxschrauben an der Holzwand befestigen und dann hängt man die Futterspender einfach ein. Der Deckel lässt aufklappen, damit man das Futter leicht nachfüllen kann und er steht etwas über, sodass kein Regenwasser eindringen kann.
Die Trennwand, durch die das Futter dosiert wird, lässt sich auch entfernen. Das haben wir in der ersten Woche auch gemacht, damit die Hühner das Futter leichter sehen und sich an die neuen Spender gewöhnen können.
"Wo ist denn nur das Futter.....
....ich hab doch gesehen, wie sie es da reingefüllt hat...
....das gibt es doch nicht!"
"Berta, hast du gesehen, wo das Futter hin ist?"
"Ja, hier! Warte, ich zeig's dir."
Der Rharbaber ist Anfang Mai schon so groß, wie sonst erst in 4 Wochen. Die Kehrseite des schönen Wetters ist die Trockenheit. Die Erde staubt und viele Büsche zeigen Stresszeichen. Die Bäume scheinen durch ihre tiefen Wurzeln noch gut versorgt zu werden, aber das wird sich spätestens zum Sommer ändern, wenn es nicht endlich mehr regnet.
Das Wetter läd zu ausgiebigen Sandbädern unterm Kirschlorbeer ein. Dort weht immer ein kleines Lüftchen und die Erde ist schön kühl.
Im Vordergrund huscht Rupfine durchs Bild und im Hintergrund hört man unseren 2-Jährigen, der mit dem Laufrad den Hof unsicher macht.
Die Falken haben den Brutkasten wieder bezogen und turteln ganz viel. Wir hoffen auf Nachwuchs. Letztes Jahr hat es leider nicht geklappt.
Ende April ziehen die ersten Pflanzen in die Hochbeete ein.
In Beet 1 wachsen dieses Jahr: Mangold, Asiasalat, Möhren, Zwiebeln, Lauchzwiebeln, Buschbohne, Mairübe, Rote Bete und Kohlrabi.
In Beet 2: Porree, Sommerspinat, Rucola, Brokkoli, Fenchel, Eichblattsalat, Radieschen, Kerbelrübe, Pastinake, Pakchoi und später Winterpostelein.
Es ist soweit! Die kleine Hühnervoliere, die 2020 auch eher als Provisorium gedacht war, muss einer großen artgerechten Voliere weichen.
Die Alte war für unsere gewachsene Hühnerschar sowieso zu klein geworden und auch sehr unpraktisch, da man sie nicht begehen konnte.
Obwohl der Hühnerdraht tief eingebuddelt ist, geht der Abriss sehr zügig. Mit unserer Gartenfräse lockern wir die obere Erdschicht auf und ziehen sie glatt. Sehr zur Freude der Hühner die sich auf diverse Regenwürmer stürzen, die die Fräse zu Tage gefördert hat.
Als nächstes kommen die Eck- und Zwischenpfosten mit Einschlaghülsen in die Erde und wir graben ein paar unserer alten Dachpfannen ein. Sie dienen später als Begrenzung für den Volierensand.
Und dann wird der Volierenboden mit tatkräftiger Unterstützung eines kleinen Helfers mit Sand aufgefüllt. Auch die Dachlattenkonstruktion können wir an dem Wochenende noch beenden.
Währenddessen inspiziert eine der Damen das Gewächshaus. Aufgrund des guten Wetters sind es dort tagsüber gute 30 Grad. Das gefällt nicht nur Huhn - der Schnittlauch ist explodiert, der Rosmarin blüht, die rote Bete, die im Herbst noch zu klein war, hat ihr Größe verdoppelt, sodass wir sie nun ernten können. Und ein Kohlrabi, der ebenfalls im Gewächshaus überwintert hat bildet gerade eine schöne Blüte, sodass wir fürs nächste Jahr vielleicht noch ein paar Samen gewinnen können.
Am nächsten Wochenende geht es weiter. Wir montieren die Querlattung für den Volierendraht und für den Windschutz aus Doppelstegplatten und bauen einen neuen kleinen Kastentunnel, der die Voliere mit dem Hühnerstall verbindet. Gut ist hier die Bauweise als "L" mit einem Ausgang zu der Seite, von der weniger Wind kommt. So hat man für den Stall gleichzeitig einen kleinen Windfang.
Frieda nutzt derweil eine kurze Kaffeepause unsererseits, um zu prüfen, ob man von dem kleinen Kasten vielleicht über die Palette fliegen kann. Wenn sie sich beeilen würde, könnte sie hinter dem Gewächshaus zum Erdbeerbeet huschen, wo es sehr schmackhafte Regenwürmer gibt. Unglückerlicherweise war der Kaffee getrunken bevor Frieda ihren Mut zusammennehmen konnte...
Den Volierendraht tackern wir am Holz fest und lassen ihn bis in die Erde gehen, damit sich Maulwurf und Co. nicht so einfach darunter hinweg buddeln können. Die Doppelstegplatten, die bei der Renovierung eines Carports bei einer Bekannten als "Müll" angefallen waren, bekommen hier als Windschutz ein zweites Leben. Wir montieren sie nach Osten, da von dort vor allem im Winter immer der kälteste und stärkste Wind kommt.
Ein paar alte Äste aus dem Garten dienen als Sitzstangen. Wir verschrauben sie einfach mit den Eck- und Querbalken der Volieren.
Die Tür bauen wir aus Latten und beziehen sie ebenfalls mit Volierendraht. Da sie zukünftig außerhalb des Außengeheges liegen wird, schneiden wir neben der noch einen Ausgang in den Draht.
Zeit für Wellness!
Zu unserer Freude sind die Hühner ganz begeistert
und nehmen ein erstes Sandbad.
Wir genießen das schöne Wetter und die steigenden Temperaturen. ABER...
.... es ist viel zu trocken für März. Wir müssen die Kübelpflanzen jetzt schon gießen und laut Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie fehlen bei der Grundwasserneubildung aktuell schon 39 Liter pro Quadratmeter zur üblichen Menge. Das lässt für den Sommer nichts gutes erahnen.
Wir ziehen den ersten Schwung Pflanzen auf der Fensterbank vor. Es ist eine wahre Freude, wenn die ersten Keimlinge ihre Köpfchen aus der Erde stecken. Der Rucola als erstes, Kohlrabi und Blumenkohl folgen.
Zwei Wochen später sind die Pflanzen so groß, dass wir sie pikieren können. Jedes Pflänzchen bekommt seinen eigenen Topf.
Fürs Rauspflanzen ist es aber noch viel zu kalt. Es kommt noch regelmäßig zu Nachtfrösten.
Möchtet ihr wissen, was in den Jahren zuvor bei uns so los war?
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