Ende Februar startet der Vorfrühling durch. Dies Sonne verwöhnt uns nach den vielen nassen und kalten Tagen im Januar und Anfang Februar.
Da die Erde in den Hochbeeten draußen und im Gewächshaus über das letzte Jahr wieder abgesagt ist, füllen wir mit Kompost und Mutterboden wieder auf. Auch ein wenig Kokoserde wollen wir dieses Jahr wieder untermischen, weil sie letztes Jahr die Wasserspeicherfähigkeit deutlich verbessert hat und zu einer lockeren und feinen Struktur der Erde beigetragen hat.
Los geht's mit der Beetplanung. Wie in jedem Jahr nutzen wir dafür die Fryd-App. Die macht es leicht eine gute Fruchtfolge und gute Beetnachbarn auszuwählen.
Im Februar zieht es uns schon wieder in den Garten. Wir beschneiden diverse Büsche und die große Weide bei den Hühnern, da sie dem Gewächshaus mittlerweile doch viel Licht klaut.
Auch eine kurze Bestandsaufnahme der Hochbeete ist angesagt. Dort haben zwei Mangoldpflanzen und Rucola dem Winter getrotzt. Auch drei gut getarnte Möhren entdecken wir noch in der Erde.
Vor dem Eier legen macht Huhn sich gerne erstmal ein bisschen hübsch.
Dieses Dekorieren ist wahrscheinlich ein übergebliebener Urinstinkt und diente wahrscheinlich ursprünglich der Tarnung. Schön, dass auch die völlig überzüchteten Legehennen bei artgerechter Haltung diesem Bedürfnis wieder nachgehen können.
Endlich ein bisschen Frost und Schnee. Der Winter war bisher viel zu warm. Ein in diesem Jahr geborener Igel war noch bis in den Dezember wach, die Rosen blühen, Mücken surren über den Rasen....keine guten Klima-Ohmen.
Der Urlaub zum Jahreswechsel ist eine gute Gelegenheit, um den Hühnerstall auszumisten und gründlich zu reinigen. Wir tauschen das gesamte Einstreu aus, fegen alles ab und reinigen alle Sitzstangen, Legenester und Oberflächen, bevor zum Schluss noch alles mit einer Stalldesinfektion behandelt wird.
Es lohnt sich dabei gründlich vorzugehen. Wir hatten dadurch noch nie Probleme mit Hühnerflöhen oder der roten Vogelmilbe.
Die Hühner sind dann immer ganz aufgeregt und wuseln zwischen Besen und Kehrblech umher. Wer weiß, ob sich nicht noch was Schmackhaftes in Streu versteckt.
Nach dem der Stall durchgetrocknet, das neue Einstreu verteilt ist und Futter- und Wasserbehälter wieder aufgehängt sind, heißt es Klappe auf.